Rückblick: DGM-Netzwerktreffen »Interkulturelles Mentoring«

Die Erkenntnis, dass vieles im Tandem besser und einfacher gelingt, ist inzwischen weit verbreitet. Das Konzept des Mentorings wird in vielen Bereichen der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik eingesetzt. Das Netzwerktreffen der Deutschen Gesellschaft für Mentoring (DGM) am 18. November 2016 in Castrop-Rauxel informierte darüber, wie Mentoring in Zukunft noch stärker für Integrationsprozesse geflüchteter Menschen genutzt werden kann.  

Welche Chancen Mentoring im Bereich der interkulturellen Bildungsarbeit bietet, diskutierten erfahrene Mentor*innen, Projektverantwortliche und Vertreter*innen aus Wirtschaftsverbänden. Sie tauschten praktische Erkenntnisse aus unterschiedlichen Projekten für die Entwicklung neuer Mentoring-Initiativen in transkulturellen Bildungs- und Berufsberatungskontexten aus. Und sie gaben den Teilnehmenden Tipps, wie Mentoring-Programme gestaltet werden können und welche qualitativen Mindeststandards sie erfüllen sollten.    

Unter anderem sprach Barbara Wenzel, Projektleiterin bei Grone Bildungszentren NRW gGmbH, über berufliches Mentoring für qualifizierte geflüchtete Frauen. Und Soziologin Meral Thoms (geb. Cerci), Koordinatorin des Projektes „Bildung, Migration und Milieu“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellte Ergebnisse aus der Forschung über Lebenswelten, Milieus und Bildungseinstellungen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor.  

 „Mentoring ist ein wirksames Instrument, um die Integration in den beruflichen und privaten Alltag von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung zu unterstützen“, sagt Gabriele Hoffmeister-Schönfelder, Vorstandsmitglied der DGM. Ein gutes Matching-Programm und ein koordiniertes Begleitprogramm für Mentees und Mentor*innen sind Voraussetzung dafür, dass Mentoring sein volles Potenzial entfalten kann. 

 

Weitere Informationen:
Vortrag von Meral Thoms „Bildung, Migration und Milieu“ zum Download

 

Raiko Kravanja, Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, eröffnet das Netzwerktreffen

Raiko Kravanja, Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, eröffnet das Netzwerktreffen

 Diskussionsrunde mit erfahrenen Mentor*innen, Projektverantwortlichen  und Vertreter*innen aus  Wirtschaftsverbänden

Diskussionsrunde mit erfahrenen Mentor*innen, Projektverantwortlichen
und Vertreter*innen aus Wirtschaftsverbänden

 

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