Aktuelles aus dem Mentoring

Im Nachgang zum Zukunftstag stehen bei der DGM diese Trendthemen im Vordergrund.

Online/Digitales Mentoring

  • Die Region Hannover bietet CyberMentor an, ein Online Mentoring Programm für Mädchen und Frauen in MINT
  • Einige Software-Anbieter bieten Online-Mentoring-Programm Software an
  • Rock your Life setzt z.B. Volunteer Vision für digitales Mentoring ein

Reverse Mentoring

Ziel des Reverse Mentorings ist es, die digitale Fitness im Unternehmen insgesamt zu erhöhen, Prozesse und Strukturen zu verjüngen, altgewohnte Denk- und Arbeitsweisen an die Erfordernisse der Zukunft anzupassen sowie ältere Kollegen, Führungskräfte und das Topmanagement mit der Lebenswelt der Millennials besser vertraut zu machen. (Anne M. Schüller)

Reverse Mentoring ist kein neuer Ansatz. Die Idee geht auf die 1990er Jahre zurück. Als geistiger Vater gilt Jack Welch, der damalige Chef von General Electric. Als das Internet für das Business immer bedeutender wurde, forderte er seine 600 Topmanager auf, sich Mentoren im Konzern zu suchen. Von ihnen sollten sich die Führungskräfte die neue Welt erklären lassen. Jack Welch ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich coachen. Die Mentoren waren meistens noch recht jung, oft unter 30. Schließlich gehörten sie zur ersten Generation, die das Internet bereits in Ausbildung oder Studium kennengelernt hatte. (Automotive IT)

Reverse Mentoring-Programme sind unter anderem aus der Automobilindustrie und aus der Zulieferindustrie bekannt.

Start-up Mentoring

  • Das Cross-Mentoring Augsburg, ein Programm zur unternehmensübergreifenden Führungskräfteentwicklung durch Mentoring, startet im Jahr 2020 in seine 10. Runde und spricht ab 2020 als neue Zielgruppe auch Start-ups in der Phase des Unternehmensaufbaus an. Augsburger Gründerinnen und Gründer können sich auf die Teilnahme am Cross-Mentoring bewerben und werden durch erfahrene Augsburger Führungskräfte beraten und unterstützt.

Als weitere Start-Up Mentoring Programme werden angeboten: (Quelle Wirtschaftswoche)

  • TUM - Studierende und Forscher der TU München, die kurz vor der Gründung stehen, können sich mit einem Exposé bewerben.
  • Profund Innovation – Studierende und Alumni der Freien Universität Berlin
  • CyberForumIT- und Hightech-Start-ups aus der Region Karlsruhe, die bereits ein konkretes Geschäftsmodell haben
  • Push up (Gründerinnenzentrale) – Berlinerinnen, die einen Businessplan erarbeitet oder innerhalb der vergangenen zwei Jahre gegründet haben
  • Mentor Lane – Gründungswillige
  • Biz4d – Gründungswillige
  • Wissensfabrik – Alle interessierten Start-ups

Hochschulprogramme

Kommunale Programme

  • In der Landeshauptstadt Potsdam (LHP) läuft seit 2019 das Mentoring-Programm „Frauen in Führung“ als Pilot-Durchgang. Es richtet sich gezielt an weibliche Nachwuchsführungskräfte, deren Chancen auf die Wahrnehmung einer höheren Führungsposition durch Mentoring verbessert werden sollen. Langfristig wird die paritätische Geschlechterverteilung in allen Führungsebenen der LHP angestrebt. Derzeit arbeiten acht Tandems zusammen. Die Besonderheit ist, dass nicht nur Führungskräfte der Stadtverwaltung als Mentoren/innen tätig sind, sondern auch Führungskräfte der städtischen Unternehmen. Weitere Mentoring-Programme der LHP sind geplant.
  • „Mentoring4Women Frauen in die Führung“ im Rhein-Sieg-Kreis – Die Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn unterstützen Betriebe bei der Förderung weiblicher Führungskräfte
  • Die Organisation Joblinge setzt sich für jugendliche Arbeitssuchende ein. Die Organisation ist in 8 Städten aktiv.

Spezialisierte Programme

  • MentorMe, ein Programm zur beruflichen Förderung – von beruflicher Orientierung bis hin zum beruflichen Aufstieg oder der Selbstständigkeit – für Frauen
  • Sei:dabei, ein Programm von Integra für Geflüchtete mit Behinderung
  • Das Mentoring-Programm „Into the Wild“ erleichtert Filmstudentinnen den Einstieg in die Branche. (Into the wild/Mentoring Programm für Filmemacherinnen)
  • Das Frauennetzwerk Foodservice unterstützt Frauen aus der Food-Branche mit einem eigenen Cross-Mentoring-Programm beim Sprung in das gehobene Management

Projekt Mentoring

  • Ziel des Projektes „Mentoring - Nurturing Leadership Potential“ der LMU München ist es, Nachwuchsführungskräfte in Unternehmen frühzeitig identifizieren und fördern zu können. Das Team besteht aus Psychologinnen um Professor Dieter Frey (LMU München) und der Durham University, UK. In ihrer praxisnahen Studie soll herausgefunden werden, wie MitarbeiterInnen eine Führungsmotivation am Arbeitsplatz entwickeln und wie man diese fördern kann. Konkret treibt das Team die Frage, welche Rolle Mentoring spielt: Was also können MentorInnen leisten, um Nachwuchsführungskräfte zu entwickeln? Welche messbaren Effekte gibt es?

    Für dieses Projekt werden Unternehmen oder Organisationen gesucht, die Mentoring einsetzen. Das Projekt bietet für Praxispartner hautnah wissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung ihres Mentoringprogramms sowie individuell zugeschnittene Evaluations- und Workshopangebote. Bei Interesse bitte bei Sophie Drozdzewski, M.Sc. Psych., LMU Center for Leadership and People Management, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: +49 / (0)89 / 2180-9795 melden

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